Gedächtnistest – Check your Brain

Man kann schon neidisch werden auf Kommilitonen, die sich in scheinbar viel kürzerer Zeit als man selbst Inhalte einprägen können. Dabei wird oft außer Acht gelassen, dass das  aufnehmen und wenig später kurz wiedergeben noch längst nicht die ganze Miete für schnelleren Prüfungs- und Studienerfolg ist.

Für erfolgreiches Lernen und Studieren gehört natürlich die Aufnahme von Inhalten in Kurz-,  Mittel- und Langzeitgedächtnis, aber auch das Vernetzen solcher Inhalte und die Anwendbarkeit an konkreten Aufgabenstellungen. Die Gedächtnisspanne ist dabei nur eines von vielen Elementen.

Dass es aber trotzdem Spaß machen kann, sich im Merken zu messen und seine persönliche Gedächtnisleistung zu checken, lässt sich aber nun unabhängig von der Verwendbarkeit für Lernen im Sinne des Studiums kaum von der Hand weisen.

Das kann man z.B. in 20 Minuten bei einem Online-Portal der Universität Duisburg, das hier zu finden ist.

Wie immer viel Spaß beim ausprobieren!

 

Standortbestimmung: Wo komme ich her, wo will ich hin?

 

Im letzten Beitrag des StuCO – Blogs haben wir uns mit der Reflexion des letzten Semesters beschäftigt und versucht, unser Lern- und Studierverhalten besser kennen zu lernen.
Nachdem wir uns dieser Rückschau gewidmet haben, wollen wir nach vorne blicken und damit auf das nächste Semester mit all seinen Möglichkeiten und Herausforderungen. Um zu wissen wo man hin will, sollte man sich natürlich bewusst sein wo man gerade steht!
Im Sinne einer “Standortbestimmung”, könnte das alsoso aussehen: Wie weit bin ich eigentlich im Studium? Wie lange will ich überhaupt noch studieren? Was fehlt mir noch zum nächsten Abschnitt oder zum Abschluss? Diese Auflistung des restlichen Inhalts des Studiums und der Anzahl der Semester, die dafür noch geplant sind, bieten eine wichtige Orientierung.
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Als nächstes gilt es, sich verschiedene Ziele aus den Antworten auf diese Fragen abzuleiten. Dabei sollte man versuchen, sich “smarte” Ziele zu formulieren, ganz nach der SMART Formel:
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hjhjhjhj
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S  Spezifisch Ziele müssen eindeutig definiert sein (“Ich schreibe Klausur X, Y und  Z und besuche Seminar A und B nächstes Semester“).
M Messbar Ziele müssen messbar sein („Ich war erfolgreich, wenn ich mindestens Klausur X und Y bestanden habe und einen Notendurchschnitt von A in den Seminaren habe“).
A  Akzeptiert Ziele müssen akzeptiert werden (Die Ziele müssen selbst gewählt sein und den eigenen Vorstellungen entsprechen).
R  Realistisch Ziele müssen möglich sein (Nicht von 10 ECTS in einem Semester auf 40 ECTS im anderen Planen, man überschätzt sich bei so etwas gerne).
T  Terminierbar Das Ziel muss einen klaren Zeipunkt haben, bis wann es erledigt ist (Z.B. „Ich habe bis zum Datum XY 20 Seiten meiner Seminararbeit/Bachelorarbeit geschrieben und Korrektur gelesen“).

 

Für eine umfassende Standortbestimmung ist es wichtig, die formulierten Ziele zu hinterfragen.Wie wichtig ist mir schnelles vorankommen im Studium und wobei muss ich Abstriche machen mit meinen sonstigen Plänen? Falls momentan die Orientierung etwas fehlt, mache ich vielleicht nicht lieber ein paar mehr freie Wahlfächer zur Horizonterweiterung? Wieviel Zeit bleibt mir noch für Nebenjob, Hobbies und Freunde? Sind diese Pläne realistisch oder entsteht so ein Ungleichgewicht zu lasten anderer Dinge, die mir wichtig sind? Wenn ich frei wählen könnte, wieviel dieser Ziele würde ich dann noch machen und was würde ich mit der evtl. übrigen Zeit anfangen? Bin ich zufrieden mit der jetzigen Verteilung von Studium, Arbeit, Freunde und persönlichen Interessen?

Diese kritische Betrachtung kann uns helfen, unsere Pläne noch einmal zu überdenken, falls wir vorschnell und in Pläne, Ziele und Zielvorgaben gestürzt haben. Wenn dann immer noch alles so steht, prima, wenn nicht ist es vielleicht sinnvoll sich nochmal neu zu orientieren oder Rat von anderer Seite zu holen.

In diesem Sinne, frohes Erkunden der eigenen Landschaft!