Zeit haben, Zeit einteilen, sich Zeit nehmen

Zum Anfang des neuen Semesters und des neuen Studencoaching Seminars Fit-For-Future möchte auch ich mich persönlich vorstellen. Mein Name ist Jakob Ritzkat und ich werde zusammen mit Hanns J. Röhl in diesem Blog schreiben. Mein Profil findet Ihr auf der studentcoaching.at Website und in naher Zukunft auch unter stu4you.com, unserem Coaching- und Seminarangebot von Studenten für Studenten.

Das Semester hat also wieder angefangen und am Anfang, der Zeit der Seminarvergabe und der ersten Lehrveranstaltungen, die sich nicht selten überschneiden und einiges an Zeit- und Terminplanung erfordern. Zeitmanagement erfordert erfahrungsgemäß Übung und einen individuellen Stil, aber es gibt dennoch ein paar Grundprinzipien, die allgemein sinnvoll sind.

Ziele definieren und ordnen – Sich bewusst machen, was man in einem definierten Zeitraum (z.B. in den nächsten 2 Stunden, heute, diese Woche, 3x pro Woche) geschafft haben will. Diese Ziele ordnen nach Wichtigkeit, d.h. etwas Wichtigeres darf nicht von weniger Wichtigem gestört werden.

Puffer einbauen – manche Dinge brauchen mehr Zeit, als man vorher vermutet. Wenn man für eine einstündige Tätigkeit z.b. 20 Minuten mehr einplant, vermeidet man Überschneidungen und unnötige Hektik.

Fokussieren, Offline gehen – Wenn man eine bestimmte Aufgabe erledigen will, hilft es, alle Ablenker und Störungen (Internet, Telefon, etc.) für die Dauer der Tätigkeit abzustellen. „Die nächste  Stunden gehört nur dieser Aufgabe und ich lasse mich nicht durch Anderes ablenken.“

Pausen – Auf Lernpausen und Energiehaushalt werden wir sicher noch detailliert zu sprechen kommen, wenn es um Lerntechniken geht. Wichtig sind Pausen jedoch immer, vor allem wenn es darum geht, zwischen 2 Tätigkeiten durchzuatmen und nicht nahtlos von einem zum nächsten übergehen zu müssen. Dafür kann man z.B. einen Zeitpuffer nutzen.

Evaluieren – Rückschau halten was funktioniert hat und was nicht, welche Vorhaben waren unrealistisch, wo hat man sich zu viel vorgenommen. Aber auch: Wo war Leerlauf, wurde eventuell Zeit „vertrödelt“, die einem später woanders gefehlt hat? Nach einer Zeit findet man so ziemlich gut heraus, was für einen persönlich funktioniert und was nicht. Das lässt sich auch gut ritualisieren, z.B. indem man 1x in der Woche zurückblickt und Bilanz über sein Zeitmanagement zieht.

 

Nun lassen sich sicher noch mehrere und ausgefeiltere Systeme und Pläne zum Zeitmanagement aufzählen, diese Grundprinzipien sind auf jeden Fall ein guter Ausgangspunkt und so simpel sie auch scheinen mögen, extrem hilfreich.

Mehr zu Zeit- und Selbstmanagement demnächst wie gewohnt hier im Blog, auf unserer Facebook-Seite und zum hautnah erleben ab diesen Herbst/Winter in dem Program Fit-For-Future, zu finden auf unserer Homepage sutdentcoaching.at.

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es in unserer beschleunigten Welt sehr gut tun kann, einfach mal einen Tag nichts geplant zu haben, keine Termine und Aufgaben erfüllen zu müssen. Das darf man auch.

In diesem Sinne einen schönen Sonntag,

J.R.

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