Wie behalte ich möglichst viel von einer Vorlesung?

Der Frontalunterricht in Form einer Vorlesung ist nach wie vor eine der häufigsten Formen der Wissensvermittlung an der Universität und sicher auch die älteste Methode. Das ist natürlich bedingt durch die große Anzahl an studentischer Höhrerschaft und hat sich über die Jahrhunderte durchgesetzt. Doch oftmals gleichen die Hörsäle einem gemeinsamen Schlafplatz gemäß dem Motto: “Wenn alles schläft und einer spricht, sowas nennt man Unterricht.”

Die Behaltensleistung ist dementpsrechend gering und manch einer fragt sich, wozu er überhaupt noch in Vorlesungen geht, wenn ohnehin nicht wirklich etwas vom vorgetragenen Stoff behalten wird. Hier ein paar Tips, wie man den Inhalt aus einer Vorlesung besser behält.

  • Mitschreiben in Stichworten (ist eigentlich Grunvoraussetzung für jede Vorlesung)
  • Sich vornehmen, Fragen zu stellen (um eine Frage zu stellen, muss man sich mit dem Inhalt auseinandersetzen, was die Merkleistung fördert)
  • Am Ende der Vorlesung versuchen, das Vorgetragene kurz in eigenen Worten zusammenzufassen

Zum Schluss noch ein Tip, der auf den ersten Blick kontraproduktiv erscheint: Kritzeln und kleine Bildchen zeichnen. Die Psychologin Jackie Andrade hat in einer Studie gezeigt, wie das “Doodling” während eines Vortrags die Merkleistung bei einer Gruppe von Probanden erhöht hat, nachzulesen im Guardian und im Originaltext der Studie an der Universität Plymouth.

Wenn man sich also mal nicht aufraffen kann mitzuschreiben, einfach ein bisschen mitkritzeln!

 

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